Über uns

Team

Ein Team – eine Vision

Hinter jedem Kind, das wir begleiten, stehen ein Team und eine Vision.

«Beeinträchtigung hat genauso wie Gesundheit ihren Platz in der Vielfalt menschlicher Seinsformen. Wir engagieren uns dafür, dass Andersartigkeit erforscht, anerkannt und integriert wird.»

Robin Mindell, Leitung Spielzeit

Stellen- und Therapieleitung
Beratung, Supervision & Diagnostik

Begründer der Spielzeit-Methode

Robin Mindell

Psychotherapeut SBAP.

robin.mindell@spielzeit.ch

Psychotherapie

Elham Güler

Psychologin FSP
Psychotherapeutin i. A.

elham.gueler@spielzeit.ch

Beratung und Diagnostik

Lara Gmür

Psychologin FSP

lara.gmuer-mindell@spielzeit.ch

Psychotherapie

Zoe Schorno

Psychologin SBAP.
eidg. anerkannte Psychotherapeutin

zoe.schorno@spielzeit.ch

Psychotherapie

Christina Keller

Psychologin SBAP.
Psychotherapeutin i. A.

christina.keller@spielzeit.ch

Psychotherapie und Diagnostik

Lisa Pinggera

Psychologin MSc,
Psychotherapeutin i. A.

lisa.pinggera@spielzeit.ch

Beratung und Diagnostik

Teresa Müggler

Eidg. anerkannte Kinder-
und Jugendpsychologin

teresa.mueggler@spielzeit.ch

Assistenz der Geschäftsleitung

Rilana Trachsel

rilana.trachsel@spielzeit.ch

Sekretariat/Leitung Buchhaltung

Marco Spanò

marco.spano@spielzeit.ch

Sekretariat

Grit Schaff

grit.schaff@spielzeit.ch

Controlling

Bettina Zollinger

bettina.zollinger@spielzeit.ch

Präsident der Trägerstiftung MLFI

PD Dr. sc. nat. Mark Adams

m.adams@swissonline.ch

Stellenangebote

Werden Sie ein Team-Mitglied bei Spielzeit

  • Psychotherapie: Zurzeit sind alle Stellen besetzt.
  • Testpsychologie: Zurzeit sind alle Stellen besetzt.
  • Administration: Zurzeit sind alle Stellen besetzt.

Robin Mindell

Fachlicher Leiter & Gründer der Spielzeit-Methode

Master in Psychologie und Psychopathologie, 1999, Zürich, mit Bestnote bei Prof. Dr. H. Herzka zum Thema „Lebensbedrohliche Nierenerkrankung im Jugendalter“. Spezialausbildung in Analytischer Entwicklungspsychologie (Jung) und Tiefenpsychologie (Szondi). Eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut mit Praxisbewilligung, 2007 Zürich. Mitglied SBAP, VBMB, AAIDD.

Robin Mindell arbeitet seit 1994 in der Spielzeit, wo er ab 1998 Psychotherapie für Kinder mit Behinderung und Neurodiversität in verschiedenen Projekten erforscht und durchgeführt hat. Er leitet die Spielzeit seit 2007 und hat in dieser Zeit klinisches Spezialgebiet aufgebaut, das in der Schweiz einzigartig ist: die Psychotherapie und Psychologie von Kindern, Jugendlichen und Familien mit Neurodiversität, Behinderung und schwerer Krankheit. Daraus entstanden sind 2009 AGGRIP®, ein Programm für gewaltfreie Intervention bei Menschen mit geistiger Behinderung, das in der Schweiz und Israel zum Einsatz kommt sowie ab 2015 die Spielzeit-Methode – ein fundierter, tiefenpsychologisch verankerter Therapieansatz, der die fachliche Ausrichtung des Spielzeit-Teams seither bestimmt.

Er gilt als ausgewiesener Experte für die Behandlung von jungen Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen, AS & ADHS und referiert regelmässig an Universitäten, Kinderspitälern und Fachkonferenzen.

Lehrtätigkeit, Referate und Seminare

Auswahl an Lehrtätigkeit, Referaten und Seminaren

Robin Mindell stellt sein fachspezifisches Wissen und seine langjährige Erfahrung zur Verfügung.

weiterlesen
  • Ambulante Psychotherapie mit Menschen mit geistiger Behinderung nach Gewalt: Die Spielzeitmethode. Gastvortrag am Inselspital Bern, Konferenz der Kinderschutzgruppen der Schweizer Kinderspitäler (2025).
  • Psychologische Aspekte der Familie mit Behinderung, Beziehungsdynamik und Belastungen. Gastvorlesung an der ZHAW Dep. Angewandte Psychologie, Zürich (2025).
  • Psychologische Aspekte von ADHS und AS. Gastvorträge und Workshop im Rahmen einer Fortbildung für die Kantonsschule Zimmerberg, Wädenswil (2025).
  • Autismus Spektrum in der Institution für Erwachsene. Massnahmen zum Schutz vor Überlastung.
    Gastvortrag im Rahmen eines Workshops für die Stiftung Mainaustrasse, Zürich (2025).
  • Junge Menschen im Autismus-Spektrum (AS): Besonderheiten in der Wahrnehmung und Konsequenzen für die Facharbeit. Seminar in der Spielzeit Psychotherapie, Zürich (2025).
  • Autismus Spektrum: Neurodiverse Herausforderung für Fachleute. Gastvortrag im Rahmen der Konferenz Autismus Spektrum der Entwicklungspädiatrischen Abteilung des Kinderspitals Zürich, Zürich (2024).
  • AGGRIP® Lerninhalte zur Gestaltung von gewaltfreier Intervention. Präventionsplanung, Tabuisierung, typische Ursachen und Risikofaktoren für die Entstehung von Aggression. Gastvortrag im Rahmen einer Fortbildung für die Stiftung Bühl, Wädenswil (2023).
  • Die psychologische Begleitung der Familie mit Behinderung. Gastvortrag im Rahmen einer Fortbildung für die Stiftung Bühl, Wädenswil (2023).
  • Bedeutung der Entspannung in der Rehabilitation. Workshop für die Abteilung Physiotherapie der Kinder-Reha Schweiz des Universitäts-Kinderspital Zürich, Affoltern a. Albis (2023).
  • Der Einfluss der Behinderung des Kindes auf die Dynamik der Familie. Gastvortrag für die Konferenz der Schulpsychologen der Bildungs- und Kulturdirektion Erziehungsberatung des Kantons Bern.
  • Die Aufgaben der Psychotherapie in der Arbeit mit Kindern mit ADHS. Gastvortrag für den Verein ELPOS Schweiz, Zürich (2019).
  • Leben und Beziehung gestalten mit einem Kind mit Beeinträchtigung. Workshop für den Elterntag des Vereins EPI-Suisse, Zürich (2019).
  • Die Familie mit Behinderung. Geschwister und Eltern von Kindern mit Behinderung. Gastreferat für den Verein ProCap, Elternforum, Tagung zum Thema „Schattenkinder“ am Kantonsspital, St. Gallen (2027).
  • Psychotherapie für das Kind mit Behinderung: Bringt’s das? Die Spielzeitmethode als entwicklungsbezogene therapeutische Interaktion. Workshop am KJP Graubünden, Chur (2017).
  • Psychotherapie und Individuation in der Arbeit mit dem behinderten Kind. Seminar und Workshop mit Prof. Dr. Stefano Carta am Centro Studi Psicosomatica, Rom, Italien (2013).
  • Der Mensch mit Behinderung im Wohnheim: Von der Förderplanung zur Entwicklungsbegleitung ein Paradigmenwechsel? Impulse zur ethischen Auseinandersetzung mit meinem Menschenbild und dessen Auswirkungen auf mein Handeln. Gastvortrag im Rahmen einer Fortbildung für das Beschäftigungs- und Wohnheim am Birsig, Basel (2013).
  • Die Arbeit mit dem beeinträchtigten Kind: Verstehen, Kommunizieren und Interagieren. (Psychological Treatment of Intellectually and Physically Disabled Children. Promoting complexity and self-organization). Gastvortrag für Israels Pflegekindervereinigung Orr Shalom, Tel-Aviv, Israel (2013).
  • Psychotherapie bei geistiger und körperlicher Behinderung: Förderung von Komplexität und Selbstorganisation. (Psychological Treatment of Intellectually and Physically Disabled Children. Promoting complexity and Self-organization). Gastvortrag im Rehabilitationszentrum Beit Issie Shapira, Rananna, Israel, (2013).
  • Die Spielzeit-Methode: Wie die Therapie des Kindes mit Behinderung zu neuem Wissen führt. (The Spielzeit-Approach. An attempt for understanding through the severely ill child.) Gastvortrag an der Jahreskonferenz des Journal of Analytical Psychology (JAP), Boston, USA, (2011).
  • Gewaltfreie Aggressionsintervention für Menschen mit Behinderung. Gastvortrag am Jahreskongress des Schweizerischen Zentrums für Heilpädagogik SZH, Bern (2011).
  • Moderner Seelenverlust; Am Beispiel von Kindern mit besonderen Belastungen (im Sinne der analytischen Psychologie nach C.G. Jung). Einwöchiges Trainingsseminar im Rahmen einer Fortbildung für das The M.-L. von Franz Institute for Studies in Synchronicity, Locarno (2009).
  • AGGRIP®: Zusammenarbeit statt Schulenstreit: Von der Einzelpsychotherapie zum Interventionsprogram. Gastvortrag an der Konferenz „Forum 13“, SBAP, Zürich (2009).
  • AGGRIP®: Aggressions-Interventions-Programm. Gewaltlose Intervention und Prävention für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung. Zwei-wöchiges Israelweites Trainingsseminar in Institutionen betreffend die Umsetzung des «AGGRIP® Intervention Program» für das Ministry of Social Welfare, Israel.
  • Perspectives in Psychosomatic Treatment for Outpatient Medical Centers: Psychosomatic Case Management. Gastvortrag am Tel Hashomer Hospital, The Weinberg Child Development Center, Israel (2008).
  • Psychotherapeutic Treatment of Mentally and Physically Challenged Children: Integrating Empirical Regulative Cycles into Classical Treatment Methods. Gastvortrag am Schneider’s Children Hospital, Tel Aviv, Israel (2008).

Publikationen

Weitergabe von Wissen und Erfahrung

Robin Mindell vermittelt sein fachspezifisches Wissen und seine Erfahrung aus Beratungen, Forschung und Lehrtätigkeit in nationalen und internationalen Publikationen.

weiterlesen
  • Conversations with Marie-Louise von Franz on synchronicity and numbers. Insights and amplifications. Franz, M.-L. von., with C. Le Mouël & R. Mindell, Eds. (2025). Toronto: Inner City Books.
  • Schuldgefühle nach der Geburt bei Gaumen-, Kieferspalte. Mindell, R. (2024). Artikel in: Textspalte, Ausgabe 36/ August 2024. Bulletin der Vereinigung der Eltern von Spaltkindern. S. 2-3. Bern.
  • Conversations about Synchronicity with Marie-Louise von Franz. Von Franz, M.-L., Mindell, R. & Freeman, R. (2023). Conversations about Synchronicity with Marie-Louise von Franz. In Psychological Perspectives, 66:1, 9-18, DOI: 10.1080/00332925.2023.2210997, PA, USA.
  • Krankheit muss genauso wie Gesundheit Platz haben in unserer Gesellschaft. Mindell, R. (2022). In Wissensbuch Nr. 5 des Fördervereins KMSK Seltene Krankheiten: Digitale Wissensplattform für Eltern und Fachpersonen, p. 52.
  • Es ist normal, anders zu sein. Wie schwer belastete Kinder während ihrer „Spielzeit“ die Psychotherapie verändert haben. Mindell, R. & Mindell, L. & Hauser, R. & Zeder, J. (2014). Eigenverlag, Zürich.
  • Die Spielzeit-Methode – Wie Selbstorganisation und Komplexität die Psychotherapie verändern. Mindell, R. (2012). PUNKTUM 06/12, S.29. Zeitschrift des Schweizerischen Berufsverbandes für Angewandte Psychologie, SBAP, Zürich.
  • Vom Verlust der Fähigkeit sich selbst zu bewahren. Was uns die Entwicklung eines körperbehinderten Jungen lehren kann. Mindell, R. (2009). Zeitschrift der Schweizer Vereinigung zugunsten von Personen mit Spina Bifida und Hydrocephalus, 1 /09, 4-11. Tagelswangen.
  • AGGRIP®. Aggression Intervention Program[Manual, englische und hebräische Ausgabe Mindell, R. (2009]. Zürich: The M.-L. von Franz Institute for Studies in Synchronicity.
  • Psychotherapie körperbehinderter Kinder und Jugendlicher. Implikationen eines Paradigmenwechsels. Mindell R. & Zimmermann, D (2009). Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 2009/58,1, p. 51–64, Göttingen.
  • AGGRIP®: Aggression Interventionsprogramm. Gewaltlose Intervention und Prävention für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung. Mindell, R. (2008). PUNKTUM Zeitschrift des Schweizerischen Berufsverbandes für Angewandte Psychologie, 12/08, S. 30-31, Zürich.
  • Kann die Psychotherapie einen sinnvollen Beitrag im Leben von Kindern mit Spina Bifida und deren Familie leisten? Mindell, R. (2007). Zeitschrift der Schweizer Vereinigung zugunsten von Personen mit Spina Bifida und Hydrocephalus, 1 /07, 1-11. Tagelswangen.
  • Wirkungsweisen einer spieltherapeutisch orientierten Psychotherapie für mehrfachbehinderte Kinder. Die Entfaltung dynamischer Ganzheit. Zwischenbericht des Forschungsprojektes an die Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind (Stiftung Cerebral), Bern. Mindell R. & Zimmermann D. (2004).
  • Der Spiel- und Psychotherapeutische Kinderdienst und Forschungsprojekt. Vorstellung der Psychotherapie für Menschen mit Downsyndrom. Lengwiler, J. & Mindell, R. (2004). Aktuell 21. Bulletin des Vereins edsa Schweiz (European Down Syndrome Association), 2004/2, Bern.

Spielzeit – seit 1984

Psychologie und Beratung

Langjährige Erfahrung weitergeben

Seit über 40 Jahren widmen wir unsere Arbeit grossen und kleinen Menschen mit Behinderung, Neurodiversität und Krankheit sowie ihren Angehörigen. Mit neuen und spezialisierten psychologischen und psychotherapeutischen Ansätzen engagieren wir uns für die besonderen Anliegen.

In Schulen, sozialpädagogischen oder medizinischen Einrichtungen sowie anderen Fachstellen unterstützen wir Fachpersonen in psychologischen Fragen mit Beratung und Vorträgen.

In der Spielzeit akzeptieren wir körperliche und geistige Unterschiede und lassen sie wertfrei nebeneinander bestehen, denn «anders» sind wir alle.

Leitgedanke

Es ist anders, normal zu sein – Diversität im Mittelpunkt

Lange stand bei der Spielzeit das Motto «Es ist normal, anders zu sein» im Vordergrund – ein Aufruf, Andersartigkeit aus der Perspektive der sogenannten Norm zu betrachten und diese zu hinterfragen.

Nach 40 Jahren haben wir 2024 die Perspektive gedreht. Denn das «Andere» ist die gemeinsame Realität, unterschiedlich in der Welt zu sein. Damit soll die Selbstverständlichkeit, dass wir Individuen und somit alle «anders» sind, zum Ausdruck kommen.

Zusammenhalt durch Vielfalt

Ob krank, behindert, neurodivers, belastet oder «normal»: Wir alle sind Ausdruck der Vielfalt menschlicher Seinsformen. Im Vordergrund steht die Einzigartigkeit jedes Menschen. In einer Welt voller Individualität ist «Normalsein» lediglich eine Facette unter vielen.

«Gerade als Gesellschaft einzigartiger, unterschiedlicher Individuen erleben wir unseren tiefen Zusammenhalt – durch Akzeptanz, gegenseitiges Verständnis und Empathie.»

Robin Mindell, Leitung Spielzeit